Samstag, 10. Februar 2007
Nur ökologische Dienstwagen begünstigen
Der Spiegel berichtet von den Überlegungen, die Absetzbarkeit von der Steuer nur noch für ökologisch korrekte Fahrzeuge zu erlauben.

Ich finde, dass hört sich doch nach einer soliden Idee an. Niemand wird gezwungen sich prosozial zu verhalten, aber wer es nicht tut, wird zur Kasse gebeten. Das hat Hand und Fuß. Aber halt, was hat denn Hr. Michael Meister (Vizevorsitzende der CDU/CSU- Bundestagsfraktion) da für Einwände, die er heute im Deutschlandradio kundtat:

"Die Union werde sich auf solche Forderungen von Seiten der SPD nicht einlassen. Einerseits tun wir was für die Ökologie und andererseits versöhnen wir uns mit der Ökonomie. Diesen Weg sollten wir beibehalten und ihn nicht mit Ideologie überfrachten".

Genau, mit Ideologie überfrachten. Schliesslich geht es ja schon richtig voran in Deutschland mit den umweltfreundlichen Autos. Ich atme jedesmal tief durch wenn ich durch die Strassen meiner Stadt laufe. Wir haben wirklich extreme Fortschritte in Richtung nachhaltiger Mobilität gemacht.
Halt. Moment. Die deutschen Autos sind die größten Klimakiller? Der CO2 Ausstoß im Verkehrssektor ist gesunken. Richtig? Nein. Ah. Er stagniert noch nicht einmal. Ja er steigt sogar. Huch. Und wie kommt man jetzt darauf, dass wir den eingeschlagenen Weg "mit Ideologie überfrachten"? Um das zu verstehen muss man wahrscheinlich Mitglied einer Fortschrittspartei sein, welche die Zukunft fest im Visier hat. Dumm nur dass das Visier aus Massivholz gefertigt wurde :-)

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